Die Klasse 3A in Triest (Teil 1)

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Da wir dieses Jahr die 3. Mittelschule besuchen, machten wir heuer einen dreitägigen Ausflug. Am 15 April sind wir in Deutschnofen um 7.00 Uhr morgens gestartet.

Redipuglia

Am Tag der Ankunft haben wir die Gedenkstätte Redipuglia angeschaut.  Die militärische Gedenkstätte liegt im Gemeindegebiet von Fogliano Redipuglia. Sie ist das größte Kriegerdenkmal Italiens und wurde nach den Plänen des Architekten Giovanni Greppi und des Bildhauers Giannino Castiglioni erbaut. Nach 10 Jahren Arbeit wurde das Denkmal am 18. September 1938 eingeweiht. Es besteht aus 22 Riesenstufen. Sie sind 2,5 Meter hoch und 12 Meter breit. Jede Grabnische ist mit der Inschrift „Presente“ versehen und über die seitlichen Stufen, die nach oben führen, sind sie alle erreichbar. Ganz oben erinnern drei Kreuze an das Bild des Berges Golgota und die Kreuzigung Christi.

In der Gedenkstätte sind 100.187 Kriegsgefallene des 1. Weltkrieges begraben. Darunter ist auch eine Frau namens Margherita Kaiser Parodi Orlando begraben. Sie bekam für ihre Tapferkeit als Rotkreuzschwester eine Bronzemedaille.

Für uns war Redipuglia nicht so interessant, da wir nicht so viel verstanden haben. Trotzdem war es schön diese Gedenkstätte einmal gesehen zu haben.

Später sind wir auf den „Monte Sei Busi“ gefahren und haben uns dort die Schützengräber angeschaut. Wir fanden es sehr beeindruckend zu sehen, wo die Soldaten früher gekämpft haben und wie sie dort gelebt haben.

Stadtführung

Bei der Stadtführung haben wir als erstes die Kathedrale San Giusto angesehen. Sie ist das wichtigste religiöse Gebäude der Stadt. Die Kathedrale besteht aus zwei Kirchen: Santa Maria und eine Kirche, die dem Märtyrer San Giusto gewidmet ist. Der Glockenturm war mit einer dicken Mauer um das neue Gebäude bedeckt. Er wurde 1422 vom Blitz getroffen und auf seine heutige Höhe reduziert. Das Hauptportal der Kirche hat ein gigantisches Rosettenfenster aus den Karststein, dies macht die Schönheit der braunen Sandsteinfassade einzigartig. Vom Außenbereich der Kirche konnte man die Stadt sehen.

Wir gingen nach der Besichtigung der San Giusto Kathedrale einen Tempel anschauen. Der Tempel ist serbisch-orthodox, der Heiligen Dreifaltigkeit und des hl. Spyridon gewidmet, er wird auch San Spiridione genannt. Er wurde von dem Architekten Carlo Maciachini zwischen 1861 und 1866 erbaut. Triest hat eine der größten serbisch-orthodoxen Gemeinden in Italien. Das Gotteshaus befindet sich am Kanal Grande in Triest.

Als Nächstes haben wir den Hafen von Triest besichtigt. Er ist ein Freihafen und gleichzeitig der größte Seehafen des oberen Adriatischen Meeres. Er ist der wichtigste Hafen für Norditalien, Österreich und Zentral-Europa. Er hat Verbindungen von der Türkei nach China, Japan und vielen Ländern Asiens.

Unsere Meinung: Die Stadtführung hat uns sehr gut gefallen. Der Hafen hat es uns besonders angetan. Doch auch die beiden Kirchen waren sehr schön.

Grotta Gigante

Hinfahrt

Am Vormittag des 16. Aprils fuhren wir mit dem Bus von Hotel Sonia in die Stadt und danach wieder weiter zur Grotta Gigante. Einmal angekommen mussten wir ein bisschen warten, dann stiegen wir zusammen mit der Führung in die Grotte hinab. Sie teilte uns die Informationen erst auf Italienisch, dann auf Deutsch mit.

Die natürliche Höhle ist eine touristische Schauhöhle mit der größten Halle der Welt. Diese heißt Grande Caverna und ist 98,50 Meter hoch, 167,60 Meter lang und 76,30 Meter breit. Der tiefste Punkt, den man auf dem Rundgang erreicht, liegt in 101,10 Metern Tiefe. Das Gesamtvolumen der Grotte beträgt 365.000 m3.

Museum

Im Dezember 2005 wurde das neue Besucherzentrum der Riesengrotte eingeweiht. Das Zentrum umfasst einen Mehrzweckbereich das heißt: Kasse, Toiletten und Raum der Höhlenführer. Im Museum konnte man verschiedene Steine sehen.

Souvenirgeschäft

Nach der Führung kamen wir zu einem Souvenirgeschäft. In dem Geschäft gab es Souvenirs, die nicht aus der Grotte stammen, es war sehr teuer. Viele von uns kauften sich dennoch Magnetkugeln, die man in der Luft werfen konnte und dabei enstanden komische Klänge. Diese Kugeln hatten aber nichts mit der Höhle zu tun (und trotzdem wurden sie oft gekauft).

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