Mein Leben als Wassertropfen – ein ewiger Kreislauf (Klasse 1B)

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von Jana T.

Ich bin ein Tropfen und wurde gerade auf ein vierblättriges Kleeblatt abgeregnet. Ich rinne ab in ein Rinnsal. Bald gelange ich in ein Bächlein, wo ich Freunde aus anderen Rinnsalen treffe. Zusammen fließen wir ab in die Tiefe. Später kommen wir in einen Fluss. Andere Bächlein münden auch in diesen Fluss. Dabei sind auch Bächlein, die an einer Quelle entsprungen sind. Nach einer langen Reise erreichen wir endlich das Meer, wo mein Oberflächenabfluss abgeschlossen ist. Ich mache ein paar Tage Urlaub, denn es ist bewölkt. Sobald aber die Sonne kommt, verdunste ich und alles fängt von vorne an.

von Judith P.

Hallo, ich bin Woodle, der Wassertropfen. Ich erzähle euch jetzt, wie mein Leben so aussieht.

Zuerst befinde ich mich immer im Meer. Dort sind auch meine Kollegen, meine Mutter und mein Vater. Kommt die Sonne, verdunsten wir. Als Gas steigen wir auf. Bricht die Nacht herein und die Temperatur nimmt ab, es also kälter wird, bilden meine Eltern und meine Kollegen mit mir wieder ein Dorf. Durch die Abkühlung entsteht eine chemische Reaktion: Das Gas verflüssigt sich. Für euch sieht dies dann aus wie eine Wolke. Jetzt wisst ihr also, dass eine Wolke nicht aus einem großen Ding, sondern aus vielen kleinen Wassertropfen auf einem Haufen besteht. Der Wind bläst uns dann in Richtung Land. Auf dem Weg wird die Wolke immer  schwerer und schwerer und alle drängeln. Das ist so, da immer neue Wassertropfen dazukommen, weil ja ständig Wasser verdunstet. Nach einiger Zeit kann die Wolke uns nicht mehr alle halten und die ersten Tropfen fallen zur Erde. Dies nennt man abregnen, wenn die Wolke in Form von Regen zu Boden fällt.

Plötzlich ist alles um mich herum blau – ich bin in einem Rinnsal. Ich fließe mit meinen Eltern Richtung Meer. Auf dem Weg dorthin treffe ich immer wieder Freunde von anderen Rinnsalen oder Flüssen. Andere meiner Genossen fließen aber auch unter der Erde ins Meer.

Ganz schön aufregend mein Leben, nicht?

von Mara L.

Vor etwa zwei Wochen konnte ich noch ganz entspannt mit meinen Freunden im Meer verbringen. Doch eines Tages trieb ich zu nahe an die Wasseroberfläche. Ich sah nur mehr einen hellen Sonnenstrahl. Ich konnte nichts tun, ich verdunstete. Das Gas von mir stieg immer höher in den Himmel. Oben verwandelte ich mich dann in eine Wolke. Die Wolke wurde immer schneller mit dem Wind weitergezogen. Auf einmal blieb die Wolke stehen. Plötzlich knallten wir auf einen Berg. Wir verbrachten dort noch eine Weile bis uns die Wolke nicht mehr halten konnte. Sie ließ uns auf die Erde fallen. Meine Freunde flossen den Berg herab. Ich sickerte immer tiefer in den Boden. Ich kam immer näher an das Grundwasser. Nach einer Weile kam ich wieder bei einer Quelle herausgeschossen. Ich floss in einen Bach, immer weiter und schließlich kam ich wieder ins Meer.

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